Nutzwertanteile für die Berechnung des Abrechnungsschlüssels

Die Abrechnung der Betriebskosten erfolgt bei Mietobjekten grundsätzlich nach dem Flächenanteil, bei Wohnungseigentum sind die Nutzwertanteile bestimmend. Natürlich lässt sich mit der BICI future line beides leicht bewerkstelligen. So errechnet die Software den Abrechnungsschlüssel bei Mietobjekten einfach aus der Fläche der Wohnung und der Fläche des Hauses.

Bei Wohnungseigentum tragen Sie die Summe der Nutzwertanteile in den „Stamm 2“ des Hauses (Anteile Gesamt) und in die Stammdaten der Tops (Anteile WEG) ein. Dann übertragen Sie mit einer einfachen Funktion die Anteile in die Position „Betriebskosten“.

WEG-Anteile in Vertragspositionen eintragen

Dadurch errechnet die Software den Abrechnungsschlüssel und schreibt den Prozentsatz und die Anteile in die entsprechenden Felder des „Vertrags“.

Die Nutzwertanteile bestimmen den abweichenden Abrechnungsschlüssel

Im oben gezeigten Beispiel sehen wir die Anwendung dieser Funktion für die Abrechnungkreise „Betriebskosten“ und „Reparaturrücklage“. Die Felder im Abrechnungskreis „Heizkosten“ bleiben hingegen frei. Das heißt, es wird nach der Fläche gerechnet.

Manchmal ist es erforderlich, davon abweichende Schlüssel anzuwenden. Dann können Sie den abweichenden Prozentsatz zum Beispiel direkt in das vorgesehene Feld eintragen. Oder Sie nutzen dazu die Felder „Anteile“ und „Anteile Gesamt“. Aus diesen Feldern errechnet sich der Prozentsatz von selbst.